, , 10. Juni 2020

Welche Verfahren gibt es zur Immobilienbewertung?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, wer ist der potentielle Käufer einer Immobilie?

Sucht eine Familie ein Eigenheim, so sind die Grundstücksgröße, Raumaufteilung und natürlich die Lage wichtige Faktoren, welche berücksichtigt werden müssen.  Wohingegen Kapitalanleger fast ausschließlich die vermietbare Fläche und die Wertstabilität als entscheidend einstufen.

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Wie ermittelt sich der Verkehrswert einer Immobilie?

Dementsprechend werden für eine Einfamilienhausbewertung auf statistische Verkaufserlöse der vergangenen Jahre in der Nachbarschaft, sowie dem Bodenrichtwert und den aktuellen Details des Marktgeschehens zurückgegriffen. Außerdem fließen Aspekte wie Zustand, Exklusivität, eventuelle Mängel, Baujahr und Sanierungsjahr ebenso in die Immobilienbewertung ein.

Um eine Immobilie für Eigennutzer korrekt zu bewerten gilt es die richtigen Daten zu beschaffen, sie richtig zu deuten und den Markt zu kennen. Denn auch hier beschreibt die Nachfrage das Angebot und damit die Immobilienbewertung. So führen mehrere Verfahren gleichzeitig zur vollständigen Bewertung einer Immobilie.

Anders sieht die Methode der Immobilienbewertung bei einer Zweiraumwohnung im Stadtkern aus, auch hier werden die statistischen Mieten der umliegenden Wohnungen oder gar, falls vermietet, die aktuelle Ist-Miete herangezogen. Weitere Eigenschaften spielen eher eine untergeordnete Rolle werden aber ebenso dargestellt. So ist ein zusätzlich vermietbarer Tiefgaragenparkplatz natürlich zuträglich für den Gewinn des Eigentümers. Weiterhin wird die Gemeinschaft der Eigentümer gewichtet und beschreibt letztlich das Miteinander unter Kapitalanlegern. 

Unterschiede in den Bewertungsverfahren

Betrachten muss man den Wohlfühlfaktor, welcher ein schönes Grundstück ausstrahlt, ein einmaliger Grundriss, das neu eingebrachte Dach, die elektrischen Rollläden am ganzen Haus oder der Kamin im Wohnzimmer. All diese Dinge finden sich in den statistischen Zahlen leider nicht wieder, jedoch dienen diese durchschnittlichen Verkaufserlöse in der Nachbarschaft der zu bewertenden Immobilie als Grundlage für die finale Einschätzung eines jeden Fachmanns.

Jedoch ist ein großes Grundstück für Vermieter recht uninteressant, eher noch sind die Pflegekosten höher und unrentabel. So wird sich die einzunehmende Miete durch ein Kamin auch nicht erhöhen. Damit ist das Verfahren der Berechnung des anzunehmenden Erlöses in einem gewissen Zeitraum hier gewinnbringender und dient hier als Grundlage zur Immobilienbewertung.

Letztlich ist der ideelle Wert der Hauptunterschied beider Bewertungsverfahren und bringt beide Käufertypen zu den richtigen Immobilien.

Beide Bewertungsmethoden haben ihre Daseinsberechtigung und errechnen unter Berücksichtigung des richtigen Käufers den marktgerechten Verkaufspreis der Immobilie. 

Welche Bewertungsmethode passt für meine Immobilie?

Wie eingangs beschrieben müssen wir uns zunächst um den Käufer Gedanken machen, bevor wir das Verfahren einer Immobilienbewertung wählen.

Sind Sie Eigenheimbesitzer? Könnte bei Ihnen im Anschluss der Käufer einziehen, das schöne Grundstück wertschätzen und sich wohlfühlen? Wenn dem so sei, empfiehlt sich eine Immobilienbewertung anhand statistischer Verkaufserlöse in Ihrer Nachbarschaft unter Berücksichtigung der Details Ihrer Immobilie, des Bodenwertes sowie des aktuellen Marktgeschehens.

Haben Sie eine vermietete Wohnung oder Haus? So ist das Verfahren der Berechnung des gewinnbringenden Vorteils des folgenden Eigentümers als die richtige Verfahrensweise zur Bewertung Ihrer Immobilie.Bei weiteren Fragen stehen wir jederzeit zu Ihrer Verfügung.

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Verfahren zur Immobilienbewertung

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Immobilienbe­wertung mit Bodenrichtwert

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Autor:

Jan Baumert
Jan Baumert

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jan.baumert@remax.de

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