, 24. April 2020

Welche Herausforderungen kommen durch Corona auf Immobilienbesitzer und Vermieter zu?

Dar Coronavirus hat das Gesundheitssystem, das soziale Leben, die Wirtschaft und Aktienkurse fest im Griff. 

Eigentümer, die ihre Immobilie selbst nutzen, machen sich Sorgen, ob sie ihre Rate bei der Bank zahlen können. Allerdings ist das durch den Rettungsschirm der Bundesregierung sehr gut geregelt: Es besteht die Möglichkeit, Raten bei der Bank zu stunden.  

Ratsam ist, direkt das Gespräch mit dem Geldhaus zu suchen und zu verhandeln – noch bevor man in Geldnot gerät. Falls die Banken oder Sparkassen nicht bereit sind, Ihre Raten zu stunden, besteht eine weitere Möglichkeit in einer Tilgungsaussetzung. Diese bringt für die Bank keinen Nachteil mit sich, da dafür im Gegenzug länger Zinsen eingenommen werden. Zudem läuft die Bank oder Sparkasse in Gefahr, dass ein Wettbewerber einspringt und den Kredit übernimmt. 

Mit einer größeren Herausforderung bekommen es jedoch die Vermieter zu tun. Diese müssen jetzt Mietzahlungen stunden. Jedoch müssen diese bis spätestens Mitte 2022 inklusive Zinsen (Zinssatz beträgt mindestens 5%) vom Mieter nachgezahlt werden. Die ausfallende Miete ist somit wie ein Darlehen zu betrachten. Allerdings werden die Vermieter mit hoher Wahrscheinlichkeit momentan weniger Geld für Instandsetzungen und Modernisierung ausgeben.  

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz beschloss, dass Verbrauchern und Verbraucherrinnen ein Zahlungsaufschub bei Darlehensverträgen auf mindestens drei Monaten gewährt wird. Davon profitieren wiederum den Vermietern. 

Doch was bedeutet das für uns Eigentümer? 

Wir blicken auf eine konsumreiche Zeit, in der die Nachfrage das Angebot bestimmte, zurück. Das Geld wurde günstig verliehen, was den Immobilien zu 12 Jahren Wertsteigerung verhalf. So hat die deutsche Musterimmobilie von 2007 bis 2019 ca. 92% (Durchschnitt Deutschland, Quelle: https://www.immobilienscout24.de/immobilienbewertung/ratgeber/immobilienindex/preisentwicklung-wohnungen.html) an Wert zugelegt.

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Benjamin Günther

Autor des Beitrags:

Benjamin Günther

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